Die Folgen des nächtlichen Arbeitens
15.04.2008 | 01:20 | von pasQualle veröffentlicht in Neuzeit, Notizen | 0 Kommentare

Ich, natürlich mag ich Beiträge die gleich im ersten Wort mein egomanes Gemüt umgarnen nur um in zweitem und dritten Wort in der Profanität zusammen zu brechen, also ich mag es dunkel.
Miniaturfenster links zeigt eine grüne Ampel, ein orangenes Licht daneben blinkt. Scheint wohl die Aufregung zu sein, dass sein Gott und Erschaffer ihm einen schwarzen Pfeil aufgeklebt hat. Und dann zeigt dieser auch noch nach rechts. Kein Wunder, dass die arme Ding regelmäßig blinkt. Vielleicht denkt es, dass sein Geblinke den Pfeil abschreckt oder solche Kraft hat diese bedrückende Klebefolie zu lösen. Diese Willenskraft, Kontinuität und Sturheit könnte mich fast neidisch machen.
Bis auf diese sich immer wieder in mein Blickfeld schleichende Aufgeregtheit ist es hier ruhig. Und dunkel. Für mich die perfekte Atmosphäre kreativ und effektiv zu sein. Ähnlich dem armen Licht unten an der Ecke legt sich aber bei mir irgendwann der Schalter um und ich versuche die schwarze Klebefolie Arbeit abzustoßen. Am Anfang macht solch ein schwarzer Pfeil noch Spaß, man hat Freude daran welch eigentümliche Form man nach außen wirft. Bis auf den Kreis, in meinen Augen eine Formvollendung, wirkt jede Andere mit der Zeit grob und unästhetisch. Dieser Philosophie scheint auch die erwachsene Ampel, denn sie hat ganze 3 Lichter, zu folgen, denn ohne schwarze Pfeile auf ihrem Korpus kann sie es kaum erwarten ihre Farben durchzuorgeln. Rot. Orange. Und dann endlich grün.
Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen Bild und Text. Bilder Zeitmaschine gibt es hier, via
Tags: Ampel | Dunkelheit | Licht
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