I demand the sum of … ONE MILLION DOLLARS

Gerade die Zusage für mein Praktikum bekommen. Außerdem wurde mit die Höhe des Gehaltes mitgeteilt. Eine richtig schön große runde Zahl. Ding ding $€¥£
Ein erster Hinweis, dass sich die vielen Jahre hartes Studium doch bezahlt machen.

Ach ja, ich möchte an der Stelle auch nochmal auf meine Zimmersuche hinweisen. Jetzt darf es auch ruhig ein Penthouse Appartement mit 34 Zimmern sein.

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Danke Logopäde

Ich war schon wach als der Paketbote klingelte, und mir ein riesiges aber unverhältnismäßig flaches Paket vor die Tür stellte. Ich hab es geöffnet. Drin waren zwei Klassiker auf schwarzem Plastik und einer auf totem Holz. Zudem ein Lieferschein mit einer reizenden Zeile Text für jeden Artikel.
Jetzt dreht sich Leonard Cohen auf dem Teller. Viel schöner kann ein Tag nicht beginnen.

Danke Logopäde

Wer sich jetzt fragt warum ich schon vor Weihnachten beschenkt werde. Ich habe dem werten Herren geholfen, sein Blog von Hackern zu reinigen und die eine oder andere Anpassung an Wordpress umzusetzen.
Er ist nicht der Erste dem ich helfe, aber der Erste der mich dafür beschenkt. Toll.

re:publica 09

re:publica'09

Ich habe für die re:publica’09 gerade ein Ticket erstanden. Dieses Mal findet sie im Zeitraum von 1. bis 3. April 2009 in Berlin statt, und steht unter dem Motto »Shift happens«.

“Inhaltlich möchten wir mit »Shift happens« den Fokus auf die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen legen, die die digitale Gesellschaft hervorgebracht hat und die für die jüngere Generation längst Status Quo sind”, erklärt Tanja Haeusler. “Es soll diskutiert werden, welchen politischen und gesamtgesellschaftlichen Wandel dieser ‘Shift’ einläuten wird und in welchen Bereichen er sich bereits manifestiert hat.”

Ob ich allerdings wirklich teilnehmen kann, wird sich leider erst im Februar zeigen, weil ich dann erst weiß, ob ich während meines Praktikums die Möglichkeit haben werde, Urlaub zu nehmen. Das Ticket habe ich also erst einmal vorsichtshalber gekauft. Man weiß ja wie der Ansturm ist. Und letztendlich ohne Ticket dazustehen wollte ich nicht riskieren.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich einen der (eher hässlichen) Banner, oder ein eigen designtes Teil, smuuß in mein Design packen könnte. Ideen?

Abgeschossen

..wurde ich am Wochenende.
Eigentlich sollte an dieser Stelle Nummer 1 eines Adventsquallenders stehen, ein Podcast, mit Literatur und ficken. Allerdings wurde ich in der Zeit als ich die Türchen vorbereiten wollte niedergeschossen wurden (diese Metapher verwende ich auch nur, weil ich heute morgen auf das Bild gestoßen bin, und mich die abgebildete Verbindung zwischen sexy Frauenbeinen, Western, Tätowierung und hübsch designtem Stuhl begeisterte). Treffsicherer Schütze war mein Körper, der mich mit den Kugeln Fieber und Schüttelfrost voll erwischte.
Auch stellte ich bei der Vorbereitung fest, dass das Aufnehmen weitaus mehr Zeit in Anspruch nimmt, als ich mir anfangs vorstellte. Man will ja keine halben Sachen machen. Und so viel Zeit täglich, kann ich im Moment einfach nicht opfern.

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Faces in Places 6

Rundlauf? Schreit hier jemand nach Rundlauf? Na dann mache ich doch mit. Ping Pong.

Faces in Places

Stefan - Philipp - Stefan - Philipp - Stefan - Philipp - Falko - Chris - Stefan - Philipp - pasQualle

Stuttgart ist zu klein für rote Schuhe

Nicht nur wegen diesem einstimmigen Votum, sondern auch weil ich schon zu Beginn dazu tendierte mir die roten Schuhe zu kaufen, konnte ich nun gestern das Experiment “Die Qualle trägt rote Schuhe in der Öffentlichkeit” beginnen.
Schon nach nahezu 12 Stunden des Tragens musste ich das Experiment wegen ausufernder Albernheit meinerseits beenden. Nicht, dass ich albern gewesen wäre mir rote Schuhe zu kaufen, sondern weil ich mir ernsthaft überlegte mir mein Gesicht mit Farbe zu bemalen oder mir wahlweise einen Tiroler Hut mit übergroßem Fuchsschwanz zu kaufen. Warum? Damit mir die Menschen auf der Straße auch mal wieder ins Gesicht schauen.
Es war kaum zum Aushalten, wie ihre Augen auf meinem, zugegeben recht auffälligen Schuhwerk klebten. Bei dem üblichen Spießbürgertum war das eine erwartbare Reaktion. Dass die jungen hippen (ja auch solche gibt es hier vereinzelnd) aber so glotzen würde hatte ich nun wirklich nicht erwartet.

Als Aufmunterung, und weil es nun endlich ein Video zu diesem herausragend guten Stück Musik gibt, hier und jetzt The Hold Steady mit »Stay Positive«.

Freitage

HORSE The Band

Freitage können so grundverschieden sein. Verschieden ist nicht gleichbedeutend mit schlecht, eher mit anders. Wenn innerhalb einer Woche die beiden Extreme auftreten fällt das natürlich am deutlichsten auf.

Gestern: Klassischer 9-to-5 Arbeits-/Unialltag mit anschließendem Durchstöbern der Läden nach einem stilvollen Fondue Caquelon plus passendem Rechaud um am Sonntag die Käsefondue Saison einzuläuten. Später folgte ein geselliger Abend in der Küche bei Risotto und 2 Flaschen Rotwein. Um 12 Uhr gingen die Lichter aus und heute morgen wachte ich mit leicht verschneiten Dächern vor dem Fenster auf. Ein entspannter, an Romantik grenzender Freitag.

Vor einer Woche: Ich glaubte anfangs selbst nicht, dass ich meinen Plan wie gehabt durchziehen, sondern doch irgendwann meiner Müdigkeit erliegen werde.
Während um 20 Uhr schon die große Party der Fachschaft Maschinenbau begonnen wurde, saß ich noch in meinem kleinen Uni-Kämmerlein und tippte. Nicht, dass ich unbedingt auf der Party sein wollte. Ich war noch nie dort, hatte aber trotzdem ein schlechtes Bild von ihr. Aber sind wir mal ehrlich, alle Unipartys sind doch irgendwie gleich schlecht. Betrunken Studenten genießen es zu schlechter Musik in ihrer Uni herumzustürzen und in jene Mülleimer zu kotzen, in die sie unter der Woche immer ihre Tunfischsandwichverpackungen und Tomatensaftfläschchen entsorgen. Und wenn solch eine Feier dann auch noch von einem der Studiengänge mit der niedrigsten Frauenquote abgehalten werden, kann man ruhig in seinem kleinen Uni-Kämmerchen sitzen bleiben und weiter Dinge tippsen. Trotzdem, wenn man weiß, dass 3 Stockwerke weiter unten schon die ersten Biere getrunken werden, ist die Motivation auch am Arsch. Ich versuchte mir vorzumachen, dass eben jene langsam schwindende Motivation durch ein Bier erneut aufgefüllt werden könne. Klar, ich scheiterte kläglich, denn durch ein Bier, welches man wegen fehlendem Essen bei jedem Schluck mehr merkt, lässt sich nur die Begierde nach Zigaretten, Essen oder schönen Mädchen steigern. Nicht jedoch jene, noch eine Stunde in die Tasten zu hauen.
Also runter, Bier kaufen, Essen kaufen und Leute schauen. Zu meinem Erstaunen wurden die vielen Karohemd-tragenden Gruppen immer häufiger von Mädchen-Gruppen durchzogen. Mädchen, an meiner Uni, eigentlich ein Gegensatz. Darauf ein Schluck Bier.
Trotz alldem halte ich es auf solchen Partys nicht aus. Die Leute, die Musik, die Lokalität. Das alles ist mir zuwider. Das muss ich unter der Woche schon zuhauf ertragen, und kann am Wochenende gut und gerne darauf verzichten. Besonders nach solch einem langen Tag, der auch noch eine ganze Weile weitergehen sollte. Kopfhörer auf, Converge auf voller Lautstärke, flüchten.
Flüchten in ein kleines Jugendhaus im Stuttgarter Westen in welchem ein Konzert von HORSE The Band auf dem Abendprogramm stand. Genau das richtige nach einem langen Tag. Krach, Lärm, Musik mit Aggressionen, weitere Biere und ein Publikum zum Wohlfühlen. Wirklich viel habe ich dann letztendlich von dem Konzert nicht mitbekommen, weil K., das (soweit ich mich erinnere hübsche) Mädchen neben mir, Zuneigung suchte. Kann man ja nicht nein sagen, bei sowas. Im Hintergrund schepperte der Nintendo-Core. Und im Handumdrehen wurde aus dem Abend, der anfangs nur Anstrengung versprach, ein entspannter und erfolgreicher Abend. Was ich von dem Konzert mitbekommen habe ging gut nach vorne. Der Sound entsprach leider Jugendhaus-Niveau, dafür lieferte sich Nathan Winneke, Sänger bzw. Brüller von HORSE The Band, ein recht unterhaltsames Battle mit dem Publikum. Klar, und ich war bedient.
Danach ging es noch en solo (so einer bin ich nun auch wieder nicht) auf ein Rivella (Hydrierung) in meinen Stammclub. Ein kleines Pläuschchen mit der Außenbedienung über Kälte (die Arme musste den ganzen Abend draußen in der Kälte sitzen und Flüssigkeiten verkaufen), kurz schauen, ob bekannte Gesichter da waren, dann auf den Nachtbus und nach Hause. Es war erst halb 2. Ich war angetrunken, und konnte mich, wegen dem Tag mit null Pausen, nur unter enormer Anstrengung noch auf den Beinen halten.
Am nächsten Morgen wurde ich um 8 Uhr durch das Klingeln des Paketboten geweckt. Er brachte mir zu kleine Schuhe.

Bild © rockzoom

Silhouette Masterpieces

Silhouette Masterpiece by Wilhelm Staehle

Altertümliche Silhouetten vor klassischen Heimatgemälden/Hintergründen kombiniert mit knackigen Texten. Weitere großartige Silhouetten gibt es im Silhouette Masterpiece Theatre.

Ich habe in meinem Leben das Wort Silhouette wohl noch nie so oft benutzt wie in diesem Beitrag. Damit das auch so bleibt: Silhouette Silhouette Silhouette Silhouette Silhouette Silhouette Silhouette.

[via]

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