2008 in Lp’s — #4

Und hier kommt Platz Nummer 4 in der Reihe 2008 in Lp’s, bevor ich in Kürze meine sieben Sachen packe und in den Zug Richtung Mutti steige.
Blank Dogs - On Two Sides
Das ist jetzt schon bestimmt der fünfte Anlauf den ich brauche um ein paar Zeilen über die Blank Dogs und ihr erstes Album On Two Sides zu schreiben. Schwer zu fassen sind sie und ihre Musik. Beim ersten hören abschreckend, nach weiteren Durchgängen nicht mehr aus den Gehörgängen zu bekommen. Diese abgefuckte Mischung aus Synthiegitarren, verrauschter Aufnahme und verzerrtem Gesang ist in Sachen Hörbarkeit gewöhnungsbedürftig. Trotzdem gehören sie für mich in diese Liste als eine der Entdeckungen des Jahres.
Jaguar Love - Take Me To The Sea
In Take Me To The Sea steckt (leider) viel mehr Pop als man von den ehemaligen Blood Brothers und Pretty Girls Make Graves Mitgliedern erwartet hätte. Aber wie das eben so ist. Wenn man Blood Brothers hören will, dann packt man eben …Burn, Piano Island Burn auf den Plattenteller. Jaguar Love sollen auch nicht gleich klingen. Wo bleibt da der Fortschritt, das Sich-Neuerfinden? Veränderung ist gut, und wenn sie in Form von experimentellen Indie-Punk-Rock à la Jaguar Love serviert wird umso besser.
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